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Sehenswertes |
Internationales Feuerwehrmuseum in SchwerinIn unmittelbarer Nähe des Schweriner Fernsehturms befindet sich mit dem Internationalen Feuerwehrmuseum das größte seiner Art in ganz Deutschland. Auf mehr als 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche besteht eines der Ziele dieses Museums darin, die bisher in regionalen Feuerwehrmuseen dargestellte Entwicklung der Feuerwehrgeschichte Deutschlands mit der in Europa schrittweise zu vereinen. Der Ursprung dieses Feuerwehrmuseums ist im Jahr 1995 zu suchen, als im Ort Meetzen in einer ausgedienten Landmaschinenwerkstatt das Landesfeuerwehrmuseum Mecklenburg-Vorpommern gegründet wurde. Schnell überstiegen dessen Exponate und sonstigen Bestände das Ausstellungsvermögen dieser Einrichtung und als auch eine zusätzliche Ausstellungshalle den Platzbedarf nicht abdecken konnte, erfolgte im Jahr 2009 der Umzug des Museums in eine 1977 errichtete Mehrzweckhalle am Fuße des Fernsehturms in der Hamburger Allee. Geordnet nach zeitlichen Etappen, die von 1850 bis etwa 1990 reichen, nach bestimmten Themen, bei denen immer die der Brandbekämpfung verpflichteten Menschen im Mittelpunkt stehen und nach bestimmten Ländern erhält der Besucher des Feuerwehrmuseums einen umfassenden Einblick in die soziale Geschichte der Feuerwehr und die dabei stattfindende technische Entwicklung. Ein breites Spektrum gehört dabei den Fahrzeugen und
Großgeräten, die über 100 der insgesamt 12.000 verschiedenen
Exponate ausmachen. Fahrzeuge unterschiedlichster Größen und
verschiedenster Hersteller, vom schweren Löschgruppenfahrzeug bis
zur Handdruckspritze auf Rädern und solche aus Ländern wie England,
Tschechien, Dänemark oder Österreich sind in den einzelnen Ausstellungshallen
vertreten. Daneben verfügt das Internationale
Feuerwehrmuseum in Schwerin über ein Archiv mit etwa 7.500 literarischen
Exponaten und über 11.000 Bildern und Dias. Einen breiten Raum nimmt außerdem die Museumspädagogik ein. So kann in einem Klassenzimmer vergangener Tage eine historische Schulstunde anno 1940 zum verbeugenden Brandschutz erlebt werden, ist die Teilnahme an Löschübungen oder anderen praktischen Übungen möglich, können Lehrfilme betrachtet werden und finden Einführungen in die Fahrzeugtechnik und einzelne Löschverfahren statt. Schließlich sei noch die schmackhafte Museumsgastronomie erwähnt, die dafür sorgt, dass niemand hungrig oder mit durstiger Kehle den Besuch der hoch interessanten Ausstellung beginnen oder beenden muss. Öffnungszeiten * Eintrittspreise * Kontakt * * Stand der Information: November 2011. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit der hier gemachten Angaben übernommen.
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